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3. Platz: Regional-Stadtbahn Linz

| Landschaftsarchitektur |

 

Für einen Wettbewerbsbeitrag der Martin Oberascher und Partner Architekten MOA zur Gestaltung des neuen Nahverkehrsknotens Urfahr und der Station Hafenstraße steuerten wir die Freiraumplanung bei. In Urfahr bestand die Herausforderung darin, auch die untere der beiden Verkehrsebenen mit der Straßenbahnhaltestelle mit natürlichem Licht zu versorgen und den Park von der Oberfläche entlang von Treppen und Rampen in das Untergeschoß zu ziehen. Das durch die Architektur vorgegebene Netzraster mit zahlreichen Glasoberlichtern in den Überdachungen wurde auch für die Freiraumgestaltung übernommen. Da der vorhandene Baumbestand weitgehend den Tiefbaumaßnahmen weichen muss, wurde besonders hohes Augenmerk darauf gelegt geeignete Flächen für die Neupflanzung von Bäumen zu entwickeln.

Zahlen & Fakten

Auslober: Schiene OÖ GmbH & CO KG

Planung: 2025

 

das seehäuser in mattsee

| Landschaftsarchitektur |

Das Boutique Hotel ‚Das Seehäuser‘ besteht aus 39 Vollholz-TinyHouses, welche ohne Bodenversiegelung auskommen und sich organisch in die Natur einfügen. Jedes Haus verfügt über eine eigene Terrasse mit Garten. Regionalität und Nachhaltigkeit spielen im Bau und in der Außenraumgestaltung eine tragende Rolle.

Zahlen & Fakten

Auftraggeber: Norbert Kraihammer

Planung: 2021-2022

Realisierung: 2022-2023

Häuser: Woodspace

Tiefbau: ingenieurbüro Weinberger

Außenanlagen: Strabag AG

Grünflächen: Gärtnerei Bachleitner

 

Marktplatzerneuerung Mattsee

| Landschaftsarchitektur |

 

von der Durchzugsstraße zur Begegnungszone
vom sanierungsbedürftigen 80er Design zur modernen Flaniermeile

 

Die Gestaltung des Marktplatzes in Mattsee Ende der 1980er Jahre war das Ergebnis eines Wettbewerbes (Arch. Helmut Romaner) im Zuge der Dorferneuerung. Das damals gewählte Material (Porphyr) hielt den andauernden Belastungen durch Verkehr und Witterung nicht stand. Die dringend anstehende Sanierung und die Absicht der Gemeinde, den Marktplatz durch die Einrichtung einer Begegnungszone neu zu beleben, gaben den Anstoß zur Erarbeitung eines Gestaltungskonzeptes. Leitidee der Umgestaltung ist die Beibehaltung von ursprünglichen Gestaltungselementen, die sich im gesamten Ortszentrum wiederfinden, wie die Pflasterstreifen eingebettet in Asphalt und die Erhaltung des Porphyrbelages in gering beanspruchten Zonen wie den Fußgängerbereichen. Diese wurden mit einem belastbaren Material (Granitpflaster) kombiniert.

Der Aufenthaltsbereich neben dem ehemaligen Postgebäude wurde großzügig und hell umgestaltet, der Platz öffnet sich nun Richtung Kirche und Schlossstraße. Mit Möblierung und Bepflanzung wurden neue Akzente gesetzt.

Neben den sichtbaren Änderungen wurde das unterirdische Leitungsnetz der Gemeinde (Kanal, Trinkwasser, teilweise Strom) erneuert, ein modernes Beleuchtungskonzept (LED-Laternen) umgesetzt, Strom- und Wasseranschlüsse für Veranstaltungen geschaffen und für E-Ladestationen für Fahrräder und PKW vorgesorgt. Der neue Marktplatz als lebendiges Zentrum steht in neuem, robusterem Kleid den vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten offen.

Zahlen & Fakten

Auftraggeber: Marktgemeinde Mattsee

Planung: 2015-2017
               allee42 landschaftsarchitekten, Ingenieurbüro Weinberger GmbH

Realisierung: 2017-2018 Strabag AG

Fotos: Fotostudio Vorbild

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